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PERI UP Gerüsttechnik auf der bauma 2013

03. Mai 2013

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03. Mai 2013
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Innovative Technik, umfassende Lösungen und kundennahe Präsentation

Bei der diesjährigen bauma gab PERI in der über 4.000 m² fassenden Ausstellungshalle den PERI UP Lösungen für den Gerüstbau deutlich mehr Raum als im Jahr 2010. Präsentiert wurde das gesamte Anwendungsspektrum des Gerüstbaus, auch neue Systembauteile und vielfältige Weiterentwicklungen waren zu sehen. Die Ausstellung bot den Interessenten beste Gelegenheit, bewährte und innovative Technik als auch PERI Dienstleistungen im Detail kennenzulernen. Die gesamte Messewoche in München war geprägt von extrem positiver Resonanz der Industrie.

Die große Vielfalt der Exponate bot jedem Gerüstbauexperten beste Möglichkeit, sich intensiv mit den optimierten Lösungen auf Basis modernster Systemtechnik und bestem Engineering auseinanderzusetzen. Neben vielen Live-Demonstrationen nahmen die zahlreichen Besucher aus dem In- und Ausland vor allem die Fachgespräche mit den PERI Spezialisten sehr gerne an – insbesondere auch zum Thema PERI Planung und Dienstleistungen.

Die positive Resonanz war überwältigend, die eigens zur bauma errichtete PERI Halle im Freigelände Nord stets mehr als gut gefüllt. Neben den PERI Gerüstfachberatern beantworteten Experten aus allen Bereichen die Fragen rund um die PERI UP Gerüsttechnik: das verantwortliche Team der Produktmanager, die Ingenieure mit ihrer Erfahrung in der Projektplanung sowie die Experten aus Logistik, Schulung und Entwicklung – sie alle vermittelten am Produkt und im persönlichen Gespräch viele Details und Fachwissen zur PERI Technik und optimierten Planungslösungen.

PERI bietet Gesamtkonzepte aus Gerüstsystem, Engineering und kompetenter Baustellenbetreuung, die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Kunden steht im Fokus. Die Vielfältigkeit der machbaren Lösungen mit PERI UP war auch auf der Messe unübersehbar: Zugänge für Baustellen und den öffentlichen Bereich, flexibel anpassbare Arbeitsplattformen für die Industrie, verfahrbare Hängegerüste, kompakte Gitterträger für Sanierungen, das Fassadengerüst mit vorlaufendem Geländer und auch das gesamte Spektrum des Traggerüstbaus – jegliche Anwendung wurde präsentiert und vieles auch vorgeführt. Live und zum Anfassen lautete die Devise, im Demo-Bereich konnte sich jeder Anwender mit der Systemtechnik vertraut machen. Sicherer und schneller Auf- und Abbau und auch Zugänge für verschiedene Anforderungen standen dabei im Fokus. Vorgestellt wurden auch neue Systembauteile für die Nutzung in der Industrie und auch für das Wetterschutzdach LGS.

Neu: Die PERI UP Laufkatze UFS 20

Eine neue Laufkatze dient der Erstellung von rollbaren Hängegerüsten an Stahlträgern. Sie ist für Hängegerüste gedacht, die beispielsweise an der Unterseite von Ölplattformen oder bei Brücken an I-förmigen Stahlprofilen montiert werden. Die Laufkatze eignet sich für Flanschbreiten von 200 mm bis 320 mm und Flanschdicken bis etwa 40 mm. Die Rollen sind gelenkig gelagert und erlauben den Anschluss an geneigte Träger bis etwa 15°. Die Systemabstände des Gerüstes bleiben bei Einsatz der Laufkatze UFS 20 trotz variabler Abstände der Stahlträger erhalten: Da sich die Position des Vertikalstiels gegenüber der Trägerachse um bis zu 125 mm stufenlos verschieben lässt, ergeben sich für den Gerüstunterbau stets Systemmaße im 25‑cm‑Raster.

Verbesserter Arbeitsschutz beim Wetterschutzdach LGS

Das LGS Fachwerkbindersystem hat sich – ergänzt durch Bauteile für Auflager und Firstausbildung – als leichtes Wetterschutzdach etabliert. Für das Schließen der Gerüstkonstruktion mit Planen hat PERI nun eine wesentlich schnellere Lösung entwickelt. Darüber hinaus machen neue Konsolen die Arbeiten am Dach sicherer.

Das Schließen der Konstruktion mit Planen ist ab sofort deutlich einfacher und schneller, denn optimierte Kederschienen und neue Kederkupplungen verringern die Reibung und damit den erforderlichen Kraftaufwand. Ein neues Traufelement mit radialem Verlauf erlaubt zudem, dass die Planen auch am Auflagerbereich des Schutzdachs einfacher gezogen werden können und dicht schließen. Neu ist auch, dass sich die Planen mit einer leicht laufenden Vorrichtung von einer Rolle über die gesamte Breite gleichmäßig einziehen lassen. Durch diese neue Lösung für den Planeneinzug wird auch der Transport der Kederplanen vereinfacht.

Darüber hinaus entwickelte PERI neue Systembauteile, die den sicheren Zugang in das Schutzdach möglich machen. Dazu werden neue Konsolen im Abstand von 3,00 m am LGS Element befestigt, mit den bewährten UDI Belägen und Standardgeländern bilden sie sichere Laufstege entlang der Fachwerkträger. Bei Arbeiten unter dem Dach ist deshalb das Anlegen einer persönlichen Schutzausrüstung gegen Absturz damit nicht mehr erforderlich. Die Vormontage der Konsolen erfolgt – größtenteils ohne Werkzeug – zusammen mit den Dachsegmenten am Boden. Dann werden die Einheiten komplett per Kran in Position gehoben. Der Zugang ist über die Trag- und Auflagerkonstruktion möglich.

Schnell montiert – der neue Gitterträger ULS Flex

Der aus leichten Einzelteilen zusammensetzbare Gitterträger ULS Flex aus Stahl ist vor allem für solche Anwendungen gedacht, bei denen die große Länge einteiliger Gitterträger den Einbau verhindert. Der Träger besteht aus fünf leichten Einzelbauteilen mit maximal 1,50 m Länge und einem Gewicht von höchstens 15,4 kg. Die einfache und schnelle Montage mit Bolzen und Federstecker – ganz ohne Rohrkupplungsverbindungen – macht den neuen Gitterträger praxistauglich für jede Baustelle. Aufgrund seiner kompakten Abmessungen und günstigen Einzelgewichte passen die Teile des ULS Flex Systems auch durch enge Mannlöcher und in kleine Lastenaufzüge – ein wichtiger Aspekt z. B. bei Sanierungsarbeiten im Altbau. Der Träger lässt sich im 25-cm-Raster anpassen, es sind Überbrückungslängen von 3,00 m bis zu 9,00 m machbar.

Komplettspektrum für den Traggerüstbau

PERI bietet Lösungen für jede Anforderung im Traggerüstbau, von einfachen Deckenstützen bis hin zu räumlichen und schweren Traggerüsten. Auch hier konnte weiteres Verbesserungspotenzial ausgeschöpft werden – beispielsweise in der Steigerung von Ergonomie und Sicherheit, in der Erhöhung der Tragfähigkeit sowie in der Erschließung neuer Anwendungsbereiche. Für den schweren Traggerüstbau sind in den vergangenen drei Jahren neue Systeme entstanden, die sich bereits erfolgreich auf Baustellen bewährt haben. Der VARIOKIT Schwerlastturm beispielsweise wurde bereits im Sommer 2010 kurz nach seiner Premiere auf der letzten bauma sowohl als Traggerüst im Brückenbau als auch zur Unterstützung schwergewichtiger Betonfertigteile sehr erfolgreich eingesetzt. Dieser Schwerlastturm wird nun durch einen passend abgestimmten Rüstbinder ergänzt.

Erstmals präsentiert wurde auch der Traggerüstturm MDS, der höchste Sicherheit beim Auf- und Abbau bietet. Der Gerüstbauer montiert mithilfe der neu entwickelten Plattform in sicherer Position im Turmzentrum stehend. Der PERI UP Rosett Flex Stützturm MDS kommt im klassischen Traggerüstbau mit Stiellasten bis zu 50 kN zum Einsatz.

Neu ist auch, dass sich die Systembauteile des Modulgerüsts nun auch für Schwerlaststützen verwenden lassen, die zur sicheren Ableitung von konzentrierten Einzellasten bis zu 200 kN eingesetzt werden. Den Mittelteil der 4‑stieligen Stütze bilden Standard-Systembauteile des Modulgerüsts. Neue Bauteile sind Kopf- und Absenkspindel sowie eine Anschlussplatte. Die Kopfspindel TR verfügt über einen Verstellbereich von 55 cm, die Absenkspindel HD wird als Fußspindel eingesetzt und dient als Aufnahme für den Hubzylinder der Hydraulikeinheit. Die zugehörige Hydraulikeinheit HD erlaubt einen Hubweg von 68 mm und wegkontrolliertes Absenken der Stützen in 10‑mm‑Schritten und das kraftkontrollierte Absenken der Stütze unter Last über das Ablesen in kN am Manometer. Ebenso ermöglicht die Hydraulik das planmäßige, kraftkontrollierte Vorspannen der Stütze bis 200 kN, das bei Abfangungen im Bestand gefordert wird. Alle Bauteile lassen sich von Hand transportieren, die weitestgehende Verwendung von Standardsystembauteilen macht die Lösung äußerst wirtschaftlich.

Ihre Ansprechpartnerin 
Martina Pankoke 
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