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PERI Schalungs- und Gerüsttechnik auf der bauma 2016

12. April 2016

DUO ist die neuartige Systemschalung, die sich durch geringstes Gewicht und besonders einfache Handhabung auszeichnet. Innovativ ist nicht nur der verwendete Werkstoff, sondern das gesamte Konzept: Mit einer minimalen Anzahl unterschiedlicher Systembauteile Wände, Fundamente, Säulen und Decken effizient schalen. Die Arbeitsschritte sind leicht verständlich, auch weniger erfahrene Anwender von Systemschalungen können schnell und effizient mit DUO arbeiten. Die Vielseitigkeit ist das besondere Plus des Systems. Mit den Paneelen lassen sich Wände, Säulen und Decken schalen. Die leichte Schalhaut mit der jeweiligen Paneelgröße lässt sich ganz einfach mit einigen Schrauben von Hand montieren – auch auf der Baustelle. In den vergangenen Monaten wurde die DUO Universalschalung auf vielen Baustellen insbesondere in verschiedenen asiatischen und südamerikanischen Ländern getestet. DUO im Einsatz beim Schalen von Wänden für ein Bootshaus in Zell am See in Österreich. Schnelles, gleichmäßiges Einziehen der Kederplanen ohne Kraftaufwand – das präsentiert PERI auf der bauma 2016. Eine beheizbare Plane sorgt dafür, dass sich weder Schnee noch Eis auf dem Wetterschutzdach ansammeln. Beim Stützturm MDS werden alle Ebenen des Stützturms im Schutz eines vorlaufenden Geländers montiert und auch demontiert. Mit zwei Ausführungen der PEP Alpha Stütze bringt PERI eine neue, wirtschaftlichere Deckenstütze auf den Markt. Der japanische Architekt Kengo Kuma plante die beiden kantigen, trichterförmigen Bauwerke. Eine Ecke ragt wie der Bug eines Schiffes über den Fluss Firth of Tay in Craig Harbour. Aktuell werden die Schalungsunikate in der Weißenhorner Montagehalle gefertigt. Auch das SKYMAX Geländer lässt sich von unten einhängen und nach oben schwenken. Von unten montierbare Ausgleichselemente, ein Längsträger für ein Stützenraster von 2,00 m x 2,00 m und Zusatzbauteile zur Montage von 4,00 m x 6,00 m großen Deckentischen ergänzen das System. Die Paneele haben ein Gewicht von 15 kg/m² und können bequem von zwei Personen montiert werden. Mit einem einzigen Stützkopf kann das Deckenpaneel an jeder beliebigen Stelle unterstützt werden. Die neue Deckenschalung SKYMAX folgt den immerwährenden PERI Prinzipien vielseitiger Anwendungsmöglichkeiten mit wenigen Systembauteilen bei hoher Sicherheit. Praxisgerechte Details wie passende Aussparungen für die BFD Verbindungen sowie zum Anschließen des Konsolensystems sorgen für die effiziente Anwendung der MXH Heizschalung. Die ergänzenden Systembauteile wie Beläge mit Durchstiegsluke, ein Leiteraufstieg, Systemlösungen für Außen- und Innenecken sowie Längenausgleiche sorgen für eine durchgängig sichere Lösung in allen Bereichen. Zum Zwischenlagern oder zum Reinigen der Elemente wird die Schalung auf dem Konsolensystem MXK abgelegt. Die Montage des Konsolensystems an den Elementen der Rahmenschalungen MAXIMO oder TRIO erfolgt am Boden liegend. Mit dem Konsolensystem MXK werden sichere und komfortable Arbeitsbühnen an den Rahmenschalungen MAXIMO und TRIO erstellt. Mit einem Heizelement kombiniert bietet MAXIMO nun auch die passende Lösung zum Betonieren bei niedrigen Temperaturen. Die neue Stirnabschalschiene für die Systeme MAXIMO und TRIO lässt sich für Wandstärken von 15 cm bis 40 cm stufenlos einstellen. Mit dem Konsolensystem MXK werden sichere und komfortable Arbeitsbühnen an den Rahmenschalungen MAXIMO und TRIO erstellt.

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12. April 2016
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PERI auf der bauma 2016 – Teil 2 (Schalungssysteme und Traggerüstlösungen)

 

Kunst-Stück im Schalungsbau

DUO – Die universelle Leichtschalung von PERI für Wand und Decke

PERI tritt mit der gerade neu eingeführten DUO Leichtschalung den Beweis an, dass mit einer Kombination aus neuen Werkstoffen und einer neuen Bauteil-Systematik mehr als nur Detailverbesserungen möglich sind. Im Lastenheft für die Neuentwicklung standen deutlich erweiterte Einsatzmöglichkeiten, Leichtbau bei ausreichender Tragfähigkeit und einfaches Handling ganz oben.

Für die Neuentwicklung hatte sich die PERI Entwicklungsabteilung ambitionierte Ziele gesteckt. Von Grund auf neu denken hieß in diesem Fall, bei dem eingesetzten Material anzufangen.

Technischer Kunststoff ersetzt Stahl, Alu und Holz

Traditionelle Schalungssysteme setzen in ihrer tragenden und lastaufnehmenden Konstruktion auf die lange bewährten Werkstoffe Holz, Stahl und Aluminium. Die haben nach wie vor ihre Berechtigung und ihre spezifischen Stärken, unter anderem bei hohen Belastungen und großformatigen Einsätze. PERI betrachtet in der Entwicklung aber auch schon länger technische Kunststoffe, die bei der Formgebung wesentlich größere Freiheiten erlauben und bei der richtigen Auswahl des Materials in ihren physikalischen Eigenschaften sehr genau auf ihren Einsatzbereich abgestimmt werden können.
Für den weitaus größten Teil der Komponenten des neuen Schalungssystems DUO verwendet PERI einen speziell entwickelten faserverstärkten Kunststoff, der resistent gegen feuchtebedingtes Quellen und Schwinden, korrosionsstabil und problemlos im Kontakt mit Beton einzusetzen ist. Die gewünschten mechanischen Eigenschaften werden durch einen variablen Faseranteil in den Systembauteilen eingestellt. Für die angestrebte Belastbarkeit ergeben sich durch den Kunststoff signifikante Gewichtseinsparungen gegenüber Stahl- oder Aluminiumkonstruktionen. Zudem können kleinere Schäden an der Oberfläche der aus dem gleichen Material gefertigten Schalhaut leicht ausgebessert werden. Die auf Elementgröße abgestimmten Schalungsplatten lassen sich mit einfachen Werkzeugen schnell auf der Baustelle austauschen.
Dass die Bauteile so leicht sind, macht sich an vielen Stellen bemerkbar. Zunächst natürlich im Handling: Kein Bauteil ist schwerer als 25 kg, selbst zwei zur Standard-Wandhöhe von 270 cm zusammengesteckte DUO Paneele lassen sich mit ihren etwa 53 kg leicht von zwei Personen in Position bringen. Leichte Bauteile machen das Handling einfacher, reduzieren die körperliche Belastung und senken gleichzeitig das Unfallrisiko deutlich. Bei Transport und Logistik sind weniger bewegte Massen im Spiel, es werden keine Geräte oder Kräne mit hohen Nutzlasten benötigt – das senkt Energie- und Maschinenkosten.

Wand, Fundament, Decke, Säule mit einem System

Erklärtes Ziel von PERI war es, die einzelnen Systembauteile für flexible Einsatzmöglichkeiten zu entwickeln. Die Bauteile sind so entworfen, dass sie sehr flexibel kombiniert und für unterschiedliche Aufgaben eingesetzt werden können. In diesem Fall bedeutet das: Mit DUO lassen sich Wand, Decke und Säule mit gleichen Komponenten schalen. Mehr als zwei Drittel aller Systembauteile sind für horizontale und vertikale Anwendungen einsetzbar. Die vielen Gleichteile für horizontale und vertikale Einsätze sorgen nicht nur für eine durchgängige Bedien- und Aufbaulogik, sie halten auch die Anschaffungskosten und Lagerflächen deutlich kleiner als bei getrennten Schalungssystemen für Wand und Decke. Musterrechnungen zeigen, dass bei einer kleineren Standard-Ausstattung zum Schalen von Wänden nur etwa um 20 % höhere Investitionen nötig sind, um auch Deckenschalungen mit dem System realisieren zu können – einschließlich Ankertechnik, Richt- und Deckenstützen, Konsolen und Seitenschutz.
Mindestens ebenso wichtig war den Entwicklern, die großen Freiheitsgrade in der Formgebung zu nutzen, die das Herstellungsverfahren bietet. So gibt es nur einen Verbinder für alle Komponenten, die Pfosten für Außen- und Innenecken sind die gleichen, der Richtstützenanschluss ist gleichzeitig der Anschluss für Geländerpfosten und dient zum Befestigen der Abspannung für Deckenschalungen.

 

MAXIMO – mehr Höhe, mehr Zubehör, mehr Anwendungsbereiche

Neue Ausbaustufe für das High-End Wandschalungssystem von PERI

PERI hat vor einigen Jahren mit der einseitig bedienbaren Rahmenschalung MAXIMO einen neuen Standard im Markt gesetzt. Die Weiterentwicklung des Systems wird ständig vorangetrieben, wie jetzt auf der bauma 2016 zu sehen ist. Systemergänzungen für MAXIMO bilden einen der Schwerpunkte der Präsentation von PERI im Segment der Wandschalungen.

PERI MAXIMO ist zu einem Synonym für effizientes Schalen geworden. Die einseitig bedienbare Ankertechnik trägt einen großen Teil zu den signifikanten Zeiteinsparungen bei, die mit MAXIMO zu realisieren sind. Das durchdachte Zubehör erweitert die Anwendungsmöglichkeiten und unterstützt den besonderen Qualitätsanspruch, mit dem die High-End-Schalung in ihrem Segment antritt.

Neue Elementhöhen

Bei großen Geschosshöhen im gehobenen Wohnungsbau oder zum Beispiel bei Tiefgaragen sparen größere Rahmenhöhen der Schalung Zeit. MAXIMO Rahmenelemente, Mehrzweckelement, Innen-, Außen- sowie Schachtecken sind daher in den neuen Höhen 3,00 m und 3,60 m lieferbar. Bis zur Rahmenhöhe von 3,00 m sind nur 2 Anker erforderlich, bis zu einer Wandstärke von 60 cm wird das Ankersystem MX 18 verwendet.

Neues Konsolensystem MXK

Mit dem Konsolensystem MXK werden die Schalungssysteme MAXIMO und TRIO um eine modulare Arbeitsbühne erweitert. Die Konsole wird bei noch liegender Schalung montiert. Die Montage der leichten und daher auch leicht handhabbaren Systembauteile wie Beläge mit oder ohne Durchstiegsluken, Schutzgitter für Längs- und Stirnseiten, Geländerpfosten und Lösungen für Innen- und Außenecken erfolgt werkzeuglos. Nur wer konventionelle Bohlen und Bretter als Belag bevorzugt, muss etwas mehr Zeit für eine sachgemäße Befestigung mit Schrauben oder Nägeln einplanen. PERI sieht diese Option aber vor, um dem Anwender die Entscheidungsfreiheit zu lassen und um je nach Verfügbarkeit auf der Baustelle Alternativen anzubieten. Die vollständige Montage schon am Boden inklusive der Sicherungseinrichtungen bedeutet eine sichere Arbeitsbühne im Sinne der Arbeitssicherheitsvorschriften direkt nach Aufstellen der Schalung. PERI bietet die Gerüstkonsole MXK auch in einer Ausführung mit integriertem Richtstützenanschluss an, die je nach Aufbau der Schalung sonst möglicherweise in den Arbeitsbereich auf der Bühne hineinragen und ein Hindernis darstellen.

Neue Betonierbühne MX

Ebenfalls neu im Programm ist die Betonierbühne MX in praxisgerecht robuster Ausführung aus verzinkten Bauteilen und einem stabilen Belag aus Stahlgitterrost. Die Beläge im Format 2,40 m x 1,00 m haben eine integrierte Einhängesicherung, das Geländer lässt sich bei Lagerung und Transport einfach abklappen.

Stirnseiten schneller abschalen

Anstelle von Stirnanker, Riegel und Mutternplatte können Stirnseiten von 15 cm bis 40 cm ab sofort mit der Stirnabschalschiene geschlossen werden. Die Schiene lässt sich für Wände von 15 cm bis 40 cm stufenlos einstellen und ist sowohl mit MAXIMO als auch mit TRIO Elementen einsetzbar.

Winterfest mit Heizelementen MXH

Damit Anwender MAXIMO auch in klimatisch ungünstigen Zonen mit längeren Kälteperioden nutzen können, entwickelte PERI die elektrisch betriebenen Heizelemente MXH. Sie sind in ihren Abmessungen auf die MAXIMO Schalungselemente abgestimmt und in den Standard-Abmessungen 2,70 m Höhe und 2,40 m oder 1,20 m Breite mit jeweils 2 Aufstockelementen verfügbar.

Die Montage der Heizelemente erfolgt liegend. Aussparungen und Detaillösungen sorgen dafür, dass alle Funktionen der MAXIMO Schalungselemente uneingeschränkt erhalten bleiben. Der Einsatz von BFD Richtschlössern, die Montage der Gerüstkonsole MXK und die Verwendung der MX Ankertechnik ist auch mit montierten Heizelementen möglich. Der Anbau der Heizelemente erfolgt liegend und mit nur zwei Schrauben an jeder Ecke. Der regelbare Temperaturbereich für den Heizbetrieb liegt bei +20 °C bis +80 °C.

Besserer Korrosionsschutz durch Hohlraumversiegelung

Eine Pulverbeschichtung auf der Außenseite und die Innenbandverzinkung der Rahmen haben schon bisher für einen sehr guten Korrosionsschutz und eine leichte Reinigung der MAXIMO Rahmenelemente gesorgt. Neu hinzugekommen ist jetzt CAVITIX, eine Hohlraumversiegelung für die Innenseite der Rahmenkonstruktion. Durch den Schutzfilm im Rahmeninneren können Luftfeuchte und Kondenswasser auch im Rahmeninneren nicht mehr angreifen.

Mit der jetzt erreichten und auf der bauma 2016 vorgestellten Ausbaustufe bestätigt PERI MAXIMO erneut den Anspruch, eines der umfassendsten Systeme für High-End-Schalungen im Markt zu sein. Unabhängige Messungen bestätigen die Effizienz und das ökonomische Arbeiten mit MAXIMO.

 

Arbeitsbühne leicht gemacht

PERI Konsolensystem MXK für MAXIMO und TRIO Schalungen

In vielen Bereichen der Schalungstechnik setzt PERI schon auf modulare Lösungen. Das leichte Konsolensystem MXK greift das Prinzip auf, um sichere Arbeitsbühnen an MAXIMO und TRIO Schalungselementen zu realisieren. Durch den modularen Aufbau sind individuelle Konfigurationen möglich.

Eine Konsole allein ist noch keine Arbeitsbühne, aber sie bestimmt den Rahmen dessen, was möglich ist. Die PERI Gerüstkonsole MXK wird noch am Boden werkzeuglos in die Streben der liegenden MAXIMO oder TRIO Rahmenschalung eingehängt und bildet die Basis für beliebige Konfigurationen, je nach den besonderen Anforderungen und der Materialverfügbarkeit auf der Baustelle.

Systembauteile – oder Holz

Zum MXK System gehören außer der Gerüstkonsole auch die notwendigen Gerüstbeläge mit Arbeitsflächen aus beschichtetem Holz oder Stahl und Seitenschutzgitter für den Einsatz längs zur Rahmenschalung. Die Längen der Bühnen sind jeweils auf die Standardbreiten der MAXIMO und TRIO Rahmenschalungselemente angepasst, die Beläge gibt es auch mit Durchstiegsluken für mehrgeschossige Aufbauten. Wer lieber konventionell mit Holz arbeitet, kann Beläge aus Holzbohlen auf die Konsole aufnageln oder sie anschrauben. Mit dem PERI Geländerpfosten lassen sich nicht nur die Seitenschutzgeländer PMB einsetzen, sondern auch einfache Bretter.

Für offene Kanten und Übergänge zu benachbarten Arbeitsbühnen bietet PERI schwenkbare Stirnseitengeländer an. Ein interessantes weiteres Detail: Die MXK Konsolen gibt es auch in einer zweiten Ausführung mit integriertem Richtstützenanschluss. Die Richtstützen ragen dadurch nicht in den Arbeitsbereich auf der Bühne hinein. Das hält die Wege nicht nur frei, sondern erhöht auch die Arbeitssicherheit.

Komplettiert wird das System durch einen Adapter für Innenecken, einen Belag für Außenecken und einen Überwurfbelag für den Längenausgleich.

Einfache Montage ohne Kran

Nach dem Einbau der Gerüstkonsole werden auch die übrigen Bauteile noch am Boden eingebaut. Der Gerüstbelag wird einfach eingehängt, es folgen die Seitenschutzgitter und Stirnseitengeländer oder je nach gewünschtem Aufbau die Geländerpfosten. Nennenswerter Aufwand ist nur für die Befestigung von Bohlen als Arbeitsbelag notwendig, wenn Holz für den Belag bevorzugt wird.

Die gesamte Vormontage am Boden geschieht ohne Kran, die Bauteile sind leicht manuell in Position zu bringen. Nach dem Aufstellen der Schalungen bleiben die Arbeitsbühnen über den gesamten Baustelleneinsatz an den Schalungselementen montiert.

Die einfache kranlose Vormontage am Boden und das lückenlose System schaffen Vorteile beim Arbeitsaufwand und bei der Arbeitssicherheit. Wer MAXIMO und TRIO Schalungssysteme einsetzt, spart außerdem Investitionskosten, weil das MXK System mit beiden kompatibel ist.

 

Standheizung für den Beton

PERI ergänzt das Schalungssystem MAXIMO mit Heizelementen

Bauen mit Beton ist nach wie vor eine klimaabhängige Aufgabe. Besonders in Regionen mit einer langen kalten Jahreszeit macht PERI jetzt den Betonbauer unabhängig von den Außentemperaturen. Mit den Heizelementen MXH lässt sich MAXIMO zu einer leistungsfähigen und effizienten Heizschalung ausbauen.

In den skandinavischen Ländern und nicht nur dort setzen die Außentemperaturen dem Betonbau natürliche Grenzen. Die Hydratation benötigt Temperaturen, die stabil über einem bestimmten Mindestwert liegen. PERI bietet jetzt für das Schalungssystem MAXIMO einen wirtschaftlichen Weg, Betonbauteilen ihr eigenes ideales Mikro-Klima zu schaffen. Die dazu erforderlichen Heizelemente nennt PERI MXH.

Praxisgerechte Details, einfache Liegend-Montage

Die Heizelemente sind in der Standard-Höhe von 2,70 m und den Breiten 2,40 m und 1,20 m erhältlich, außerdem gibt es vier passende Aufstockelemente mit den Höhen 1,20 m und 0,60 m. Aussparungen für BFD Richtschlösser zum Verbinden der Schalungselemente und für MXK Gerüstkonsolen sind integriert, so dass der volle Funktionsumfang von MAXIMO inklusive des Einsatzes der MX Ankertechnik auch bei Verwendung von MXH erhalten bleibt. Die Heizelemente werden liegend auf den entsprechenden MAXIMO Schalungselementen montiert, die Befestigung erfolgt mit einem Schraubenpaar je Ecke. Die Spannungsversorgung geschieht versenkt über eine Anschlussbucht.

Ein System für alle Jahreszeiten

Im Betrieb ist eine Sollwert-Temperaturregelung in einem Bereich von +20 °C bis +80 °C möglich. PERI erweitert damit das MAXIMO Schalungssystem zu einem System für alle Jahreszeiten, das sicher nicht nur für kalte Regionen interessant ist, sondern auch für zeitkritische Projekte, die in die kürzere Winterzeit gemäßigter Klimazonen fallen.

 

Deckenschalung mit Aufwärtsschwenk

Montagefreundliche PERI Neuentwicklung mit breitem Anwendungsspektrum

SKYMAX heißt die auf der bauma 2016 vorgestellte neue Deckenschalung von PERI, und das Leistungsprofil kann sich sehen lassen. Mit wenigen Bauteilen mehr erreichen und dabei ergonomisch und sicher arbeiten war die Mission der Entwickler. Daraus entstand ein vollständig von unten montierbares System mit einem besonders flexibel einsetzbaren Stützkopf – Mission erfolgreich. Eines der Hauptmerkmale von SKYMAX: Ein einziger Stützkopfkopf genügt, er kann an allen Positionen eingesetzt werden.

Die wesentlichen Kenndaten von SKYMAX lesen sich unspektakulär. Die Standard-Schalungspaneele haben ein Maß von 1,00 m x 2,00 m, man kann sie mit PEP Ergo Stützen bis zu einer Raumhöhe von 3,50 m einsetzen, mit dem rasterkompatiblen Modulgerüst PERI UP Flex auch höher. Mit der üblichen Abstützung sind Decken mit 30 cm Stärke und einer Ebenheit gemäß Tabelle 3, Zeile 7 der einschlägigen DIN 18202 realisierbar, mit zusätzlichen Mittelstützen unter den Paneelen sind Deckenstärken von 55 cm möglich. Einen genaueren Blick verdienen allerdings die Details der Konstruktion, die Handhabung bei Auf- und Abbau der Schalung und die ohne großen Aufwand zu realisierenden Deckentische.

Montage immer vom sichersten Standort

Der Aufbau der Schalung erfolgt immer und vollständig von unten. Die Paneele werden nacheinander nach oben eingeschwenkt und abgestützt. Die Anwender bleiben dabei immer am denkbar sichersten Standort, nämlich auf der Aufstellfläche – für die Arbeitssicherheit ein klarer Vorteil. Auf die gleiche Weise, nämlich von unten, werden Ausgleichselemente und das SKYMAX Geländer montiert, das ebenfalls einseitig eingehängt und dann mit einem Schwenk in Position gebracht wird. Die Schalung ist dann sofort sicher begehbar.

Bei der Abstützung zeigt sich ein anderes interessantes Detail. Durch die besondere Form des Stützkopfes und die dazu passende Verzahnung der Paneelkonstruktion sind Wechsel in der Verlegerichtung und Verschieben der Paneele gegeneinander problemlos möglich. Ein und derselbe Stützkopf ist für alle relevanten Positionen einsetzbar – also an Kreuzungspunkten von Paneelen, direkt an der aufgehenden Wand und in Ecken oder bei einer Mittelunterstützung von benachbarten Paneelen. Sogar bei einem Richtungswechsel der Paneele ist kein anderer Stützkopf erforderlich.

Wenige Bauteile schaffen Übersicht

Als Ergänzung zum normalen SKYMAX Stützkopf bietet PERI einen Fallkopf zum Frühausschalen an. Ein Längsträger für ein Stützenraster von 2,00 m x 2,00 m ergänzt das System. Und mit einem Zusatzträger lassen sich die Paneele vor Ort zu Deckentischen von bis zu 4,00 m x 6,00 m montieren. Dies ist ein besonderer Vorteil, da auf diese Weise Deckentische bei Bedarf schnell und mit geringem Arbeits- und Kostenaufwand erstellt werden können und nur minimierte Transport- und Logistikkosten anfallen.

Die Beschränkung auf funktional sinnvolle Zubehörteile zeigt sich nicht nur beispielhaft an dem universell einsetzbaren Stützkopf, sie setzt sich im gesamten System fort. Das entlastet Lagerhaltung, Logistik und die Kostenbilanz. Mehr Arbeitssicherheit, die Arbeitserleichterungen durch den einfachen Montage-Schwenk und das überschaubare Bauteilsortiment sind gute Argumente, sich SKYMAX einmal genauer anzusehen.

 

Maßgeschneiderte PERI Freiformschalungen

Lösungen für höchste Architekturansprüche

Sie sind immer öfter zu sehen: Spektakuläre Bauwerke in Freiform-Architektur, die in ihrer Formensprache höchste Anforderungen an die Schalungstechnik stellen. Die neuen Entwurfsmöglichkeiten basieren auf 3D-Zeichnungen, die mit Freiformkurven arbeiten können.

In den vergangenen Jahren plante und produzierte PERI Freiformschalungen für zahlreiche, herausragende Referenzprojekte namhafter Architekten. Das Stuttgarter Mercedes-Benz Museum von Ben von Berkel, das London Aquatics Centre von Zaha Hadid oder auch das Museum of Tomorrow von Santiago Calatrava in Rio de Janeiro sind nur einige Beispiele, bei denen PERI zum Projekterfolg beitrugen.

Bauwerke mit in allen Richtungen gekrümmten Bauteilen sind nur über individuell gefertigte Sonderschalungen ausführbar. Die PERI Ingenieure planen diese architekturspezifischen Schalungskörper auf Grundlage eines 3D-Modells. Während der Planung wird die Übereinstimmung zwischen Architekturmodell und Schalungskörper immer wieder auf der Basis von fotorealistischen, dreidimensionalen Bildern und Simulationen überprüft. Dabei integriert PERI selbst bei der Entwicklung dieser Unikate einen möglichst hohen Anteil von kostenmindernden Systembauteilen. Zu den besonderen Herausforderungen gehört dabei oft auch die präzise Anordnung des später sichtbaren Fugen- und Ankerrasters. Dabei werden stets auch die notwendigen Schritte der Schalungsmontage auf der Baustelle präzise betrachtet. So können im Werk die 3D-Volumenkörper exakt und millimetergenau als Sonderschalungen vormontiert werden, die später auf der Baustelle sich ähnlich unkompliziert zusammensetzen lassen wie Standardsysteme.

PERI hat für derartige Herausforderungen ein umfangreiches Leistungsportfolio entwickelt: Von der 3D-Planung und dem Plattenzuschnitt über die Montage komplexer Schalungskörper bis hin zur just-in-time Lieferung. Die vielfältigen internationalen Projekterfahrungen haben zu einer hochgradigen Detaillierung und Standardisierung im Ablauf solcher Schalungsprojekte geführt, die dem PERI Kunden eine Vielzahl an Vorteilen bieten. Sie reichen von größeren Elementgrößen, verbesserten Elementverbindungen über höhere zulässige Betondrücke und Betonierhöhen bis hin zu optisch stoßfreien Elementübergängen.

Das aktuellste PERI Freiformschalungsprojekt ist das V & A Museum of Design in Dundee, Großbritannien, das der japanische Architekt Kengo Kuma entworfen hat. Derzeit werden in Weißenhorn über 3.000 Freiformschalungskörper geplant und in der Schalungsmontage hergestellt. Auf der bauma 2016 bietet PERI Einblicke in die Bauweise solcher Freiformschalungen.

 

Gemischtes Doppel – Eine Schalungsplatte, zwei Oberflächen

PERI FinPly Maxi Großflächen-Schalungsplatten mit wählbarem Oberflächen-Finish

Das Erscheinungsbild der Oberfläche ist bei Sichtbeton eines der zentralen Elemente. PERI bietet jetzt zwei Optionen in ein und derselben Schalungsplatte. Matt oder glänzend: Nur noch eine Frage der Montage.

Hohe Anforderungen verlangen meistens spezielle Lösungen. Mit der auf der bauma 2016 erstmals vorgestellten Version der Großformat-Schalungsplatte FinPly Maxi bietet PERI eine wirtschaftlich interessante Lösung, die zwei gegensätzliche Anwendungsbereiche in einem Produkt vereint.

Matt oder glänzend

Was bisher nur für kleinere Formate verfügbar war, überträgt PERI jetzt auf die große Fläche: Bei der aus hochwertigem und belastbarem Sperrholzmaterial gefertigten FinPly Maxi zeigt eine Seite die saugende Holzoberfläche des Grundmaterials, die andere Seite ist mit Phenolharz glatt beschichtet. Je nach Montage ergibt sich damit nach der Ausschalung ein mattes oder glänzendes Finish.

Als Einsatzgebiete sieht PERI Anwendungen mit besonders hohen Anforderungen an Sichtbeton mit großen Betonierbreiten bzw. -höhen oder groß dimensionierten Freiform-Volumenkörpern. Elementübergänge lassen sich mit der neuen Großformatplatte optisch stoßfrei realisieren, ein Qualitätskriterium vor allem für besondere Architekturobjekte mit einem großen Imagefaktor.

Die doppelte Einsatzmöglichkeit von FinPly Maxi macht die PERI-Neuentwicklung zu einer guten Investition – denn Anschaffungs- und Lagerkosten werden durch die unterschiedlichen Oberflächen deutlich gesenkt.

 

PERI PEP Alpha

Die Stahlrohr-Deckenstützen für den täglichen Einsatz

Die neue Stützen-Familie PEP Alpha sind in Klasse D nach EN 1065 angesiedelt, mit den zwei Stützentypen PEP Alpha D-300 und D-350 deckt PERI nach eigener Marktbeobachtung etwa 80 % des üblichen Anwendungsspektrums für Stahlrohrstützen ab.

Die Variante D-300 erreicht Auszugslängen von 1,80 m bis 3,00 m, das größere Modell D-350 deckt den Bereich von 2,00 m bis 3,50 m ab. Die nach EN 1065 Klasse D erforderliche Tragfähigkeit wird bis zur vollen Auszugslänge eingehalten und bei kleineren Auszugslängen deutlich übertroffen. Für die PEP Alpha D-300 nennt PERI eine Tragfähigkeit von bis zu 41,4 kN, bei der D-350 liegt sie bei bis zu 37,5 kN. Das sind ausgesprochen praxisgerechte Werte mit einem guten Plus gegenüber der Norm. Im Vergleich zu den bewährten PEP Ergo Stützen aus dem Hause PERI sind die Stützen PEP Alpha einfacher konstruiert. Sie verzichten zugunsten eines günstigeren Preises unter anderem auf Details wie die Möglichkeit zur Reparatur.

 

Sicher, schneller und jetzt breiter

PERI UP Flex Stützturm MDS für Systemraster 150

Mit dem Gerüstsystem PERI UP Flex teilt der PERI UP Flex Stützturm MDS seine besten Eigenschaften: Er ist sehr schnell aufzubauen und bietet eine hohe konstruktive Sicherheit für die Anwender. Mit einem neuen Kopfrahmen wird er noch vielseitiger einsetzbar.

Seit seiner ersten Vorstellung vor drei Jahren hat sich der PERI UP Flex Stützturm MDS in vielen Anwendungen bewährt. Er ist mit deutlichen Gewichtseinsparungen gegenüber konventionellen Konstruktionen mit einem ähnlichen Anwendungsspektrum ausgesprochen leicht. Kein Bauteil wiegt über 16 kg, das schont die Kräfte und verbessert das sonst sehr belastende manuelle Handling ganz entscheidend.

Vorlaufend montierte Sicherheitseinrichtungen

Zusätzlich wird der Aufbau durch die besondere Montagelogik vereinfacht. Die Beläge werden im Inneren, d. h. im schon geschützten Bereich des Stützturms nach oben transportiert und dann aus einer sicheren Arbeitsposition am jeweiligen höheren Horizontalriegel werkzeuglos eingehängt. Nach dem gleichen Prinzip werden die Geländer vorlaufend von der jeweils darunter liegenden Ebene aus montiert. Dadurch ist jede neue Ebene schon sicher, bevor sie überhaupt betreten wird. Das reduzierte Gewicht und die werkzeuglose Montage beschleunigen den Auf- und Abbau signifikant.

Neues Systemraster, neues Systemzubehör

PERI erschließt mit einer erweiterten Zubehörpalette jetzt neue Anwendungsbereiche für den PERI UP Flex Stützturm MDS. Die wichtigste neue Komponente ist der neue Kopfrahmen MDS 150, mit dessen Hilfe das MDS-Standardraster von 1,25 m auf 1,50 m heraufgesetzt wird. Damit wird der MDS unter Schalungssystemen mit dem größeren Raster einsetzbar, z. B. unter SKYDECK Deckenpaneelen oder Deckentischen. Außerdem gehört eine neue Kopfspindel jetzt zum Lieferprogramm. Zum schnellen horizontalen Umsetzen ist ein neuer Anschluss für den Stützturm MDS verfügbar, der als Aufnahme für das bewährte Umsetzrad aus dem PERI Programm dient.

 

Upgrade für das PERI UP Flex Wetterschutzdach LGS

Schneller Schutz

Ein Wetterschutzdach macht die Baustelle unabhängiger von Niederschlag und Wetter, aber es ist nicht immer leicht zu bedienen und selbst oft hohen Beanspruchungen ausgesetzt. PERI arbeitet an der Lösung – mit Motor und Heizung.

Das PERI Wetterschutzdach LGS auf Basis des Fachwerkbindersystems LGS hat als leichte Konstruktion mit großen erreichbaren Spannweiten und sicherer Bedienung seinen Platz bei vielen Bauprojekten längst gefunden. Der Vorteil der großflächigen Abdeckung macht allerdings die Planen schwer und ungewollte Auflasten wie Schnee und Eis zu einem möglichen Problem. Für das Auf- und Abrollen der Planen bietet PERI jetzt mit eine Lösung mit einem Elektromotor an, der die Bedienung wesentlich vereinfacht. Vorgestellt wird auch ein Konzept zum Beheizen der Kederplanen: Integrierte Heizdrähte sorgen dafür, dass Schneeansammlungen in der kälteren Jahreszeit vermieden werden.

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Martina Pankoke 
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