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Dez

Innovative Technik, umfassende Lösungen und kundennahe Präsentation auf der bauma 2013

23. April 2013

Die MAXIMO mit einseitig bedienbarer Ankertechnik stand weiter im Mittelpunkt der Wandschalungen.

Presse Set

23. April 2013
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Schalung, Gerüst und Engineering live

Neue Schalungs- und Gerüstsysteme sowie vielfältige Weiterentwicklungen präsentierte PERI auf der diesjährigen bauma. Die Ausstellung auf mehr als 4.000 m² Fläche bot den Interessenten Gelegenheit, bewährte und innovative Technik im Detail kennenzulernen. Neben vielen Live-Demonstrationen nahmen die zahlreichen Besucher aus dem In- und Ausland vor allem die Fachgespräche mit den PERI Spezialisten sehr gerne an – insbesondere auch zum Thema PERI Dienstleistungen.

Übersicht

Wand- und Deckenschalungen

Deckenstützen und Traggerüste

Klettertechnik

Ingenieurbautechnik

Gerüsttechnik

Im Fokus der PERI Entwicklungen steht seit jeher die höchstmögliche Rationalisierung des Arbeitsaufwands bei Schalungsarbeiten und Gerüstanwendungen – bei gleichzeitiger Schaffung sicherer Arbeitsbedingungen für die Anwender. Die zuverlässig hohe Qualität und die damit einhergehende hohe Lebensdauer der PERI Produkte führen dabei auch zu einer stetigen Weiterentwicklung der Systeme, die häufig über mehrere Jahrzehnte im Einsatz sind. In München präsentierte der Weißenhorner Anbieter daher neben Innovationen auch mehrere Weiterentwicklungen und neue Systemergänzungen.

Mit einem besucherorientierten Standkonzept rückte PERI die Live-Präsentation neuer und bewährter Systeme noch weiter in den Mittelpunkt. Auf einem großen Marktplatz im Zentrum des Messestandes waren sowohl Wand- und Deckenschalungen als auch Gerüste ständig im Einsatz. So hatten die Besucher die Möglichkeit, Systemdetails anzuschauen und sich von deren Funktionalität aus nächster Nähe zu überzeugen. Auch in den übrigen Ausstellungsbereichen gab es PERI Systeme „zum Anfassen“ – um das Handling zu testen, um sich Systemanwendungen erklären zu lassen und um mit PERI Experten und Kollegen zu diskutieren. Die Ausstellung umfasste dabei neben den komplexeren Schalungs- und Gerüstsystemen auch zahlreiches Zubehör und unterschiedlichste Baustellengeräte. Oft übersehen, bieten diese PERI Produkte pfiffige Lösungen mit hoher Qualität, die das Arbeiten im Baustellenalltag schneller machen. Neue Fertigungsmethoden oder auch andere Werkstoffe führen auch hier zu neuen Produkten – so wurden auf der bauma zum Beispiel erstmals Abschalwinkel aus Kunststoff für geringere Belastungen vorgestellt.

PERI Leistungen gehen jedoch weit über die Entwicklung und Herstellung von Schalungs- und Gerüstsystemen hinaus. Das Unternehmen ist vielmehr Lösungsanbieter mit umfassenden Leistungen und bester Unterstützung der Anwender in allen Projektphasen. Auf der bauma wurde PERI diesem Leistungsangebot mit umfangreichen Präsentationen seiner Services und beispielhafter Projektlösungen gerecht. PERI Spezialisten boten den Messebesuchern Einblick in die Prozessabläufe und Leistungsdetails, sie standen für alle Fragen zu Systemen und deren Anwendung bereit. Den Services rund um den gesamten Bauprozess wurde ein beachtlicher Ausstellungsbereich gewidmet. PERI zeigte unter anderem, wie mit technischer Bearbeitung sowie 3D-Planung und realitätsnahen Visualisierungen die Wirtschaftlichkeit in der Bauausführung weiter gesteigert werden kann. Darüber hinaus präsentierten die Spezialisten, welche weiteren Services PERI anbietet und welchen Mehrwert diese für den Baualltag haben: Von der Schalungsmontage über den Miet-, Montage- und Reparaturservice bis hin zur Projektbetreuung auf der Baustelle bietet PERI für jede Phase in der Ausführung wertvolle Unterstützung. Erstmalig dem internationalen Publikum präsentiert wurde dabei auch das Online Portal myPERI, das PERI Kunden den Zugriff auf umfassende technische Produktinformationen sowie spezifische Projektdaten von PERI Baustellen rund um die Uhr bietet.


Wand- und Deckenschalungen für neue Anwendungen erweitert, Absturzsicherung ergänzt

Bei den Wand- und Deckenschalungssystemen setzt PERI auf bewährte Systeme, die mit hervorragenden Aufwandswerten überzeugen. Systeme, die sich in den vergangenen Jahren durchgesetzt haben, werden mit neuen Systembauteilen noch vielseitiger und flexibler. Zur Gewährleistung sicherer Arbeitsplätze hat PERI das Sicherheitssystem PROKIT für Anwendungen an freien Absturzkanten und an der Schalung weiter ergänzt.

Mehr Möglichkeiten mit MAXIMO

Bei den Wandschalungen stand die Rahmenschalung MAXIMO im Mittelpunkt. Mit der Entwicklung der einseitig bedienbaren MX Ankertechnik setzte PERI im Jahr 2007 einen neuen Standard am Markt, heute ist das System so vielseitig einsetzbar wie nie zuvor. Denn die stetige Weiterentwicklung für verschiedene Anforderungen der Anwender hält an. Vorhandenes Verbesserungspotenzial wurde erkannt und genutzt, das System weiter optimiert.

In München präsentierte PERI den neuen MAXIMO Anker MX 18 mit einer zulässigen Belastung von 120 kN. Für den Einsatz dieser stärkeren Anker MX 18 mit der zugehörigen Gelenkmutter MX 18 ist lediglich die passende Wechseldichtung MX 18 im Rahmenschalungselement einzubauen. Mit einem speziellen Werkzeug lässt sich die dazu entwickelte Wechseldichtung schnell auch auf der Baustelle austauschen – und ist damit auch im Falle einer Beschädigung problemlos ersetzt. Mit dem Anker MX 18 trägt MAXIMO einen höheren Frischbetondruck ab und kann nun für Wandstärken bis 60 cm eingesetzt werden. Bei projektspezifischer Planung sind mit der MAXIMO Schalung und der Ankertechnik MX 18 sogar deutlich über 80 kN/m² Betondruck im System machbar. Auch eine neue Zug- und Druckspreize ist für Wände bis 100 cm lieferbar. Dieses Beispiel zeigt, wie sich ein bestehendes Schalungssystem durch wenige ergänzende Bauteile für zusätzliche Aufgaben erweitern lässt, ohne dass große Investitionen erforderlich sind. Dies ist insbesondere bei so seltenen Anwendungen wie z. B. einem derart hohen Frischbetondruck vorteilhaft.

Eine deutliche Vereinfachung der Einrichtung sicherer Arbeitsplätze bietet die neue Konsole MXK. Kernbauteile für das vormontierbare Bühnensystem sind neben der Konsole der Kunststoffbelag MXK, der Geländerpfosten MXK und das Schutzgitter MXK. Kennzeichnend sind die wenigen, besonders leichten Systembauteile und die durchdachten Systemlösungen auch für Eck- und Überwurfbereiche. Alternativ zu den Kunststoffbelägen lassen sich auch konventionelle Beläge an der Konsole befestigen. Als Rückenschutz werden die bereits im System PROKIT bewährten Seitenschutzgitter mit 1,10 m Höhe eingesetzt, diese sind dazu passend in den Längen 240 cm, 120 cm und 90 cm verfügbar. Die gesamte Arbeitsbühne ist komplett am Boden vormontierbar und an den Rahmenschalungen MAXIMO und TRIO verwendbar.

Auch leichte Wandschalungssysteme DOMINO und LIWA erweitert

Auch die leichteren Wandschalungssysteme wurden mit neuen Systembauteilen ergänzt. Die DOMINO als leichte Rahmenschalung für den Hoch- und Tiefbau erlaubt ab sofort mit der zusätzlicher Elementhöhe von 150 cm mehr Anwendungen im System – beispielsweise für Köcherfundamente und Brüstungen oder auch Schwimmbecken. Eine zusätzliche Elementbreite von 35 cm für mehr Flexibilität und die stabile Innenecke aus Stahl für exakte 90° Ecken machen viele Aufgaben im Baualltag schneller.

Die ohne Kran versetzbare Wandschalung LIWA – erstmals vorgestellt auf der bauma 2010 – besteht aus nur vier unterschiedlichen Elementbreiten und einem Eckelement, mit denen sich praktisch alle Grundrisse und auch Unterzüge schalen lassen. Erweitert wurde LIWA mit einer Gelenkecke aus Aluminium, einem stabilen Keilschloss für die Standardelementverbindung und einem Richtstützenanschluss für den vertikalen und für den horizontalen Anschluss.

Richtungswechsel bei Deckenschalung SKYDECK

Die SKYDECK Deckenschalung mit den leichten Einzelpaneelen aus Aluminium überzeugt unzählige Anwender seit vielen Jahren mit systematischer Montagefolge und besonders kurzen Schalzeiten. Verbessert wird nun die Absturzsicherung am Deckenrand: Die komplette Geländereinheit mit allen sicherheitsrelevanten Elementen lässt sich ohne Werkzeug in beliebiger Position auf den Längsträgern einbauen. Nach dem Einrasten bietet sie sicheren Schutz. Das Geländer gibt es mit 150 cm und 75 cm Breite, komplettiert wird es mit passenden Stapelrungen für den Transport.

Zusätzlich erweitern neue Stützenköpfe die SKYDECK Deckenschalung, mit denen ein Richtungswechsel der Längsträger im rechten Winkel machbar ist. Durch das Drehen der SKYDECK Paneele um 90° werden Passflächenbereiche weiter minimiert, dies erlaubt die optimale Anpassung des Systems an nicht rechtwinklige Grundrisse. Resultat sind Zeit- und Kosteneinsparungen für den Anwender, da zwischen zwei Schalungsaufbauten mit verschiedenen Paneel-Richtungen keine Ausgleiche hergestellt werden müssen. Der neuartige Stützenkopf ist in zwei Varianten verfügbar, sowohl für die direkte Unterstützung als auch für die Ausführung mit Fallkopf.

VARIODECK mit Zubehör ergänzt

Für den großformatigen Deckentisch mit bis zu 18 m² Schalfläche hat PERI die Geräte für das Umsetzen optimiert. Tischlift und Umsetzgabel sind nun für die Tischlänge von 6,00 m angepasst. Vorgestellt wurde auch eine systemintegrierte Randunterzuglösung mit nur zwei zusätzlichen Systembauteilen, sie lässt sich für Unterzüge bis 60 cm Höhe und 30 cm Breite einsetzen. Der Ausschalvorgang ist äußerst schnell: es muss lediglich die Stütze, die unter dem Unterzug platziert ist, heruntergespindelt werden.

Das PROKIT Sicherheitssystem

Zum Absichern freier Decken und Kanten stellte PERI zur bauma 2010 erste Bauteile für das Sicherheitssystem PROKIT vor, weitere Ergänzungen folgten auf der diesjährigen Messe.

Dazu zählten unterschiedliche Befestigungsmittel. Zum Anbringen der Füße für die PROKIT Pfosten auf der Betondecke wurden spezielle Eindrehhülsen entwickelt. Diese lassen sich dank eines groben Außengewindes mit nur zwei Umdrehungen von Hand in den Frischbeton eindrehen. Nach dem Abbinden des Betons kann eine handelsübliche M16 Schraube in das Innengewinde gedreht werden. Der Deckenfuß lässt sich folglich ohne nachträgliches Bohren im ausgehärteten Beton befestigen und die PROKIT Pfosten werden unkompliziert und sicher befestigt. Und mit der neuen Spundwandzwingen PSC lassen sich die PROKIT Seitenschutzgitter jetzt auch an Spundwänden und am Berliner Verbau montieren. Die Befestigung mit einer Dreiflügelmutter ist von oben, unten sowie von beiden Seiten bedienbar. Die Zwinge bzw. der Pfosten kann auch gedreht eingebaut werden.

Ebenfalls neu vorgestellt wurden die Paletten EP 110 für Transport und Lagerung von bis zu 25 PROKIT Schutzgittern. Dazu werden die Gitter senkrecht stehend eingehängt, so dass sie ergonomisch entnommen werden können. Die Paletten EP 110 lassen sich mit einem Rahmen verschließen und sind stapelbar.


PERI Deckenstützen und Traggerüste

PERI bietet Lösungen für jede Anforderung im Traggerüstbau, von einfachen Deckenstützen bis hin zu räumlichen Traggerüsten – immer kompatibel mit PERI Deckenschalungssystemen. Auch hier konnte weiteres Verbesserungspotenzial ausgeschöpft werden – beispielsweise in der Steigerung von Ergonomie und Sicherheit, in der Erhöhung der Tragfähigkeit sowie in der Erschließung neuer Anwendungsbereiche.

PEP Ergo: Stahlrohr-Stützen mit höchster Tragfähigkeit und praktischen Details

Die Stützenfamilie PEP Ergo wurde um fünf weitere Stahlrohr-Deckenstützen ergänzt. Darunter die PEP Ergo E-300 und die PEP Ergo E-400, die mit bis zu 50 kN eine zuvor nicht erreichte Tragfähigkeit bei Stahlrohr-Deckenstützen aufweisen. Dabei zeichnen sich die Stützen durch ihr geringes Eigengewicht und durch zahlreiche, ausgereifte Detaillösungen aus. Beispielsweise das leichte Lösen der Mutter durch den innovativen G-Haken, der große Verstellbereich von 12 cm, die eingebaute Quetschsicherung, die dreiflügelige Mutter mit gehärteter Auflagefläche und die eingeprägte Maßskala. In Summe deckt die Familie mit insgesamt neun Stützen nun mit wenig verschiedenen Stützentypen den gesamten Anwendungsbereich im Baualltag optimal ab.

PERI UP Rosett Flex Schwerlaststütze: Die neue Schwerlaststütze aus leichten Systemteilen mit hydraulischer Absenkung und Vorspannung

Die Systembauteile des Modulgerüsts PERI UP Rosett Flex lassen sich nun auch für Schwerlaststützen verwenden. Den Mittelteil der 4-stieligen Stütze bilden Standard-Systembauteile des Modulgerüsts. Neue Bauteile sind Kopf- und Absenkspindel sowie eine Anschlussplatte. Die Kopfspindel TR verfügt über einen Verstellbereich von 55 cm, die Absenkspindel HD wird als Fußspindel eingesetzt und dient als Aufnahme für den Hubzylinder der Hydraulikeinheit. Die Anschlussplatte UJC leitet die Kräfte aus der Stütze in die Absenkspindel ein. Die zugehörige Hydraulikeinheit HD erlaubt einen Hubweg von 68 mm.

Die Schwerlaststütze wird zur sicheren Ableitung von konzentrierten Einzellasten von bis zu 200 kN eingesetzt. Diese Lasten treten sowohl im Traggerüstbau auf als auch beim Bauen im Bestand auf. Der Hydraulikzylinder im Fußteil erlaubt das wegkontrollierte Absenken der Stützen in 10-mm-Schritten und das kraftkontrollierte Absenken der Stütze unter Last über das Ablesen in kN am Manometer. Ebenso ermöglicht die Hydraulik das planmäßige, kraftkontrollierte Vorspannen der Stütze bis 200 kN, das bei Abfangungen im Bestand gefordert wird. Alle Bauteile lassen sich von Hand transportieren, die weitestgehende Verwendung von Standardsystembauteilen macht die Lösung äußerst wirtschaftlich.

PERI UP Rosett Flex: Der Traggerüstturm MDS mit integrierter Sicherheit

Auf Basis des PERI UP Traggerüsts und ergänzt um einige wenige Zusatzbauteile haben die Spezialisten aus Weißenhorn einen Traggerüstturm entwickelt, der hohe Sicherheit beim Auf- und Abbau bietet. Denn beim Stützturm MDS montiert der Gerüstbauer mithilfe der neu entwickelten Plattform in sicherer Position im Turmzentrum stehend. Diese Plattform ist das zentrale Element bei der Montage, sie beschleunigt die Handhabung und sorgt gleichzeitig für eine hohe Arbeitssicherheit, da alle Ebenen des Stützturms automatisch im Schutz eines vorlaufenden Geländers montiert und demontiert werden. Der Stützturm MDS lässt sich nur weiter in die Höhe bauen, wenn die vorauslaufende Plattform in den nächst höheren Horizontalriegel eingehängt wurde. Damit ist der Gerüstbauer in jeder Phase des Aufbaus ohne zusätzliche Ausrüstung gegen Absturz gesichert. Auch die Materialzuführung erfolgt sicher im Inneren des Turms.

Der PERI UP Rosett Flex Stützturm MDS kommt im klassischen Traggerüstbau mit Stiellasten bis zu 50 kN zum Einsatz. In Rahmenrichtung beträgt die Breite 125 cm; in Längsrichtung ist die Abmessung entsprechend den statischen und geometrischen Anforderungen frei wählbar. Zusätzlich verwendbar sind alle anderen Systembauteile des Modulgerüsts PERI UP Rosett Flex.


PERI Klettertechnik

Für den Bereich der Klettertechnik stellte PERI mehrere neue Systeme vor, die sich in den vergangenen Monaten bereits erfolgreich auf unterschiedlichen Baustellen bewährt haben. Darunter auch die ACS C 200, das Selbstklettersystem für Hochhauskerne mit großzügiger Plattform und hohen Traglasten bei schnellen Taktzeiten. Auch die Sicherheit wurde weiter optimiert, so sind nun rundum laufende Absturzsicherungen an PERI Klettersystemen mit wenigen neuen Systembauteilen machbar.

SCS: Das neue Klettersystem für einhäuptiges Schalen

Auf der bauma 2013 stellte PERI erstmals die neue SCS Kletterschalung (SCS = Single-sided Climbing System) einem breiten Fachpublikum vor. Seit dem Sommer 2011 sind bereits über 6.000 dieser Konsolen bei der Erweiterung des Panamakanals im Einsatz. Mit dem stabilen und flexiblen Konsolsystem werden die Lasten aus dem Frischbetondruck ohne Schalungsanker über die Konsole in die Kletteranker eingeleitet. Typische Einsatzbereiche sind Staudämme, Schleusen, Kühltürme, Bunker und Tresore, Pfeilerköpfe und Tunnel.

Das neue Klettersystem SCS zeichnet sich durch eine hohe Wirtschaftlichkeit aus, weil es dank des Baukastenkonzepts mit seiner mehrteiligen Konsole ohne großen Aufwand an die jeweiligen Anforderungen und Bauwerksgeometrien optimal angepasst werden kann. Auch die hohe Tragfähigkeit der Konsolen bei hoher Auslastung der zertifizierten Verankerung macht das neue System effizienter als die damit abgelöste SKS Konsole. Für den Anfänger und für alle nachfolgenden Regeltakte werden die gleiche Schalung und gleiche Systembauteile genutzt. Um bei vor- oder rückwärts geneigten Bauwerken sicher arbeiten zu können, lassen sich die Nachlauf- und Betonierbühne um 15° und 30° kippen, die Arbeitsbühne sogar stufenlos. Dadurch können sie stets annähernd waagerecht ausgerichtet werden und erlauben sicheres Arbeiten.

PERI stellt das System in zwei Ausführungen vor. Die Konsole SCS 190 wird als günstige Variante angeboten, die auch nur wenig Platz benötigt. Zum Ausschalen wird die Schalung einfach gekippt. Bei der SCS 250 lässt sich die Schalung mit Fahrwagen um mehr als 60 cm zurückfahren. Das schafft ausreichend Raum bei allen Arbeiten an Schalung und Bewehrung.

LPS Screen: Die leichte Kletterschutzwand

Die neue Kletterschutzwand LPS Screen (LPS = Light Protection System) hat PERI als gewichtsgünstige Alternative zu herkömmlichen, geschlossenen Einhausungen entwickelt. Die schienengeführte Schutzwand mit mietbaren Gitterelementen als Einhausung ist sehr flexibel einsetzbar und lässt sich dank Teleskopfunktion einfach an komplizierte Gebäudeformen anpassen. Die engmaschigen Gitterelemente dienen als Windschott und Absturzsicherung beim Aufbau der obersten Deckenschalung. Vorteilhaft ist beim Ausschalen der nachfolgenden Geschosse, dass die durchlässige Struktur der Gitter das Arbeiten im Tageslicht ermöglicht. Zudem sind die Elemente sehr leicht, das vereinfacht die Montage und den Kletterprozess, und es reduziert zusätzlich die Belastung auf das Bauwerk. Die Gittereinhausung wird schnell und einfach mit Klemmverbindern an den Kletterschienen LPS besfestigt – ein Kran wird dazu nicht benötigt. Die Verbindung ist stufenlos möglich, so dass auch eine freie Anordnung der Kletterschienen möglich ist.

Die mit Deckenschuhen geführten Kletterschienen machen das Umsetzen schnell und sicher. Optional erlauben mobile hydraulische Klettervorrichtungen auch ein kranunabhängiges Umsetzen.

PERI bietet LPS Screen in zwei Varianten an. Zum einen gerade durchlaufend, zum anderen mit Arbeitsbühne, die Zugang zur Stirnabschalung bietet.

Die Gitter sind auch mit RCS Kletterschienen einsetzbar, dazu werden sie ganz einfach mit den gleichen LPS Klemmadaptern auf die Kletterschiene geklemmt. Mit dieser leichten und vollständig mietbaren Lösung wird die bewährte PERI Kletterschutzwand RCS P noch wirtschaftlicher.

Die RCS MP Ausfahrbühne: Schnelles Umsetzen mit flexibler Ausfahrbühne

Für das Umsetzen von Schalung und Baumaterial an Hochhäusern präsentierte PERI auf der bauma 2013 die RCS MP Ausfahrbühne. Das neue System lässt sich wahlweise in der Decke verankern oder mit MULTIPROP Stützen ganz einfach zwischen zwei Geschossdecken einklemmen. Komplettiert wird die RCS MP Ausfahrbühne durch Riffelblechbeläge und die LPS-Gittereinhausung. Die Lösung ist komplett mietbar und wird vormontiert angeliefert. Die Bühne mit einer Auskragung von 3,75 m dient zum Umsetzen von SKYDECK und Baumaterial, die Bühne mit einer Auskragung von 5,50 m zum Umsetzen großformatiger Deckentische. Bei der größeren Variante ist in die seitliche Absturzsicherung eine Überspannung integriert, die eine Durchbiegung der Bühne verringert.


PERI Ingenieurbautechnik

Für den Tunnel- und Brückenbau sind in den vergangenen drei Jahren verschiedene neue Systeme entstanden, die sich bereits erfolgreich auf Baustellen bewährt haben. Der VARIOKIT Schwerlastturm beispielsweise wurde bereits im Sommer 2010 kurz nach seiner Premiere auf der letzten bauma sowohl als Traggerüst im Brückenbau als auch zur Unterstützung schwergewichtiger Betonfertigteile sehr erfolgreich eingesetzt. Und das neue VARIOKIT Freivorbaugerät diente erstmals im Frühjahr 2011 in Polen zur Herstellung einer Brücke über den Dunajec.

All die neuen Lösungen präsentierte PERI im April 2013 im Bereich Ingenieurbautechnik mit einigen Exponaten, insbesondere aber auch mit Präsentationen und kompetenter Vorstellung der Lösung durch die PERI Experten. Zudem widmete PERI hier auch dem komplexen Formenbau einen eigenen Bereich. Die besondere Kompetenz von PERI reicht von der Planung über den Zuschnitt bis zur Erstellung von 3D Schalungskörpern, die sich auf der Baustelle ähnlich einer Systemschalung zusammensetzen lassen.

Der VARIOKIT Rüstbinder

Die Anwendungsmöglichkeiten des VARIOKIT Ingenieurbaukastens hat PERI deutlich erweitert. So lassen sich jetzt mit neuen VARIOKIT Systembauteilen – als passende Weiterentwicklung zum VARIOKIT Schwerlastturm – auch Rüstbinder herstellen. Berücksichtigt hat PERI bei der Entwicklung sowohl die Tragfähigkeit des Schwerlastturms als auch die Anforderungen des Baustellenalltags. Auf der bauma 2013 war der Rüstbinder eindrucksvoll unter einer Brücke mit Originalmaßen zu sehen.

Das modulare Fachwerksystem lässt sich für Spannweiten bis 40 m nutzen und zeichnet sich durch eine sehr hohe Tragfähigkeit aus. Mit dem stufenlos teleskopierbaren Auflagerrahmen ist jede Spannweite zentimetergenau erreichbar. Zudem erlaubt die Kalottenlagerung die Anpassung an Längs- und Querneigung des Überbaus. Mit Bolzenverbindungen ist der Rüstbinder schnell montiert.

Die Kompatibilität zum VARIOKIT Schwerlastturm durch den Jochträger VRB erlaubt optimierte Lösungen im schweren Traggerüstbau, das optionale PERI UP Gerüst im Untergurt bietet volle Arbeitssicherheit.

Das VARIOKIT Freivorbaugerät

Auch bei Brückenbauwerken mit unterschiedlichen Überbauquerschnitten wurde der VARIOKIT Baukasten in den vergangen Monaten sehr erfolgreich eingesetzt. Mit neuen Bauteilen für die Längsrichtung des Freivorbaugeräts lassen sich bis zu 5,75 m lange Segmente betonieren. In Querrichtung werden vorhandene Systemteile genutzt. Damit erreicht PERI eine maximale Anpassungsfähigkeit für unterschiedliche Brückenquerschnitte. Darüber hinaus ist der Umsetzvorgang zum nächsten Betonierabschnitt jetzt äußerst praxisgerecht gestaltet. Denn dank einer neuartigen mechanischen Lösung sind die notwendigen manuellen Arbeiten schnell erledigt.

Da alle Systembauteile mit Ausnahme der Ankertechnik im PERI Mietlager verfügbar sind, wird der Freivorbau mit VARIOKIT auch äußerst wirtschaftlich. Sämtliche Module lassen sich übrigens ohne weitere Bearbeitung bei zukünftigen Projekten wiederverwenden – ein Großteil sogar für andersartige Ingenieurbauwerke.

Die neue Gesimskappenkonsole VGK-2

Für das Schalen von Brückengesimskappen und für deren Sanierung präsentierte PERI neue Gesimskappenkonsolen. Diese zeichnen sich durch ein geringes Einzelbauteilgewicht von maximal 22 kg und hohe Flexibilität zur Anpassung an unterschiedlichste Kappengeometrien aus. Dass die Konsolen von der Bühne aus montiert und ausgerichtet werden können, steigert die Arbeitssicherheit. Sicherheit in der Nutzung bieten der komplett geschlossene Bodenbelag, der Seitenschutz sowie die Verankerung mit allgemeiner bauaufsichtlichen Zulassung. Die Konsole bewährt sich insbesondere bei der Sanierung: zuerst als Arbeitsfläche für den Rückbau und anschließend als Basis für die Schalung der neuen Gesimskappe.


PERI UP Gerüsttechnik

Mit Vorführungen auf dem Marktplatz und mehreren Demonstrationsbereichen in der Ausstellung präsentierte PERI unterschiedlichste Lösungen und Anwendungen für den Gerüstbau. Sicherer und schneller Auf- und Abbau und auch Zugänge für verschiedene Anforderungen standen dabei im Fokus. Vorgestellt wurden neue Systembauteile für die Nutzung in der Industrie und auch für das Wetterschutzdach LGS.

Neu: Die PERI UP Laufkatze UFS 20

Eine neue Laufkatze dient der Erstellung von rollbaren Hängegerüsten an Stahlträgern. Sie ist für Hängegerüste gedacht, die beispielsweise an der Unterseite von Ölplattformen oder bei Brücken an I-förmigen Stahlprofilen montiert werden. Die Laufkatze eignet sich für Flanschbreiten von 200 mm bis 320 mm und Flanschdicken bis etwa 40 mm. Die Rollen sind gelenkig gelagert und erlauben den Anschluss an geneigte Träger bis etwa 15°.

Die Systemabstände des Gerüstes bleiben bei Einsatz der Laufkatze UFS 20 trotz variabler Abstände der Stahlträger erhalten: Da sich die Position des Vertikalstiels gegenüber der Trägerachse um bis zu 125 mm stufenlos verschieben lässt, ergeben sich für den Gerüstunterbau stets Systemmaße im 25 cm-Raster.

Verbesserter Arbeitsschutz beim Wetterschutzdach LGS

Das LGS Fachwerkbindersystem hat sich – ergänzt durch Bauteile für Auflager und Firstausbildung – als leichtes Wetterschutzdach etabliert. Für das Schließen der Gerüstkonstruktion mit Planen hat PERI nun eine wesentlich schnellere Lösung entwickelt. Darüber hinaus machen neue Konsolen die Arbeiten am Dach sicherer.

Das Schließen der Konstruktion mit Planen ist ab sofort deutlich einfacher und schneller, denn optimierte Kederschienen und neue Kederkupplungen verringern die Reibung und damit den erforderlichen Kraftaufwand. Ein neues Traufelement mit radialem Verlauf erlaubt zudem, dass die Planen auch am Auflagerbereich des Schutzdachs einfacher gezogen werden können und dicht schließen. Neu ist auch, dass sich die Planen mit einer leicht laufenden Vorrichtung von einer Rolle über die gesamte Breite gleichmäßig einziehen lassen. Durch diese neue Lösung für den Planeneinzug wird auch der Transport der Kederplanen vereinfacht.

Darüber hinaus entwickelte PERI neue Systembauteile, die den sicheren Zugang in das Schutzdach möglich machen. Denn um die vorgefertigten Dachbinder vom Kran auszuhängen oder die einzelnen Binderpakete mit Riegeln und Diagonalen auszusteifen, ist ein Zugang in die Konstruktion zwingend erforderlich.

Die neuen Konsolen werden im Abstand von 3,00 m am LGS Element befestigt, mit den bewährten UDI Belägen und Standardgeländern bilden sie sichere Laufstege entlang der Fachwerkträger. Bei Arbeiten unter dem Dach ist deshalb das Anlegen einer persönlichen Schutzausrüstung gegen Absturz nicht mehr erforderlich. Die Vormontage der Konsolen erfolgt – größtenteils ohne Werkzeug – zusammen mit den Dachsegmenten am Boden. Dann werden die Einheiten komplett per Kran in Position gehoben. Der Zugang ist über die Trag- und Auflagerkonstruktion möglich.

Schnell montiert – der neue Gitterträger ULS Flex

Der aus leichten Einzelteilen zusammensetzbare Gitterträger ULS Flex aus Stahl ist vor allem für solche Anwendungen gedacht, bei denen die große Länge einteiliger Gitterträger den Einbau verhindert.

Der Träger besteht aus fünf leichten Einzelbauteilen mit maximal 1,50 m Länge und einem Gewicht von höchstens 15,4 kg. Die einfache und schnelle Montage mit Bolzen und Federstecker – ganz ohne Rohrkupplungsverbindungen – macht den neuen Gitterträger praxistauglich für jede Baustelle. Aufgrund seiner kompakten Abmessungen und günstigen Einzelgewichte passen die Teile des ULS Flex Systems auch durch enge Mannlöcher und in kleine Lastenaufzüge – ein wichtiger Aspekt z. B. bei Sanierungsarbeiten im Altbau. Die handlichen Elemente erlauben die Anpassung im 25-cm-Raster bei Überbrückungslängen von 3,00 m bis zu 9,00 m.

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