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Viaduc de Millau, Frankreich

Viaduc de Millau, Frankreich - In den Bereichen der Doppelpfeiler wird mit 14 kompletten ACS Selbstklettereinheiten mit teleskopierbaren Arbeitsbühnen gearbeitet.
Viaduc de Millau, Frankreich - Die Fahrbahn des Viaduc de Millau verläuft auf bis zu 245 m hohen Hohlpfeilern.
Viaduc de Millau, Frankreich - Flexibel anpassbare Arbeitsbühnen sorgen selbst bei den variablen Pfeilergrundrissen für sichere Arbeitsbedingungen.
Viaduc de Millau, Frankreich - Die vollständige Einhausung schützt das Personal optimal.
Viaduc de Millau, Frankreich - Die Fahrbahn der 2.460 m langen Mehrfach-Schrägseilbrücke verläuft in einer Höhe bis zu 245 m über Gelände. Die Spitzen der Stahlpylone ragen 345 m hoch in den Himmel.
Viaduc de Millau, Frankreich - Die schwierige Form der Baukörper erforderte die Anpassung bzw. spezielle Anfertigung der Schalelemente für jeden Betonierabschnitt.
Viaduc de Millau, Frankreich - Der Schalungsaufwand wurde durch die Verwendung von lediglich einer Ankerlage reduziert. Optimale Betonergebnisse erzielte die Baustelle durch die Verwendung einer Stahlschalung.

Projektdaten

Standort: Millau, Frankreich

Das Viaduc de Millau führt über die Tarn und ist zur Zeit die längste Schrägseilbrücke der Welt.

  • Bauzeit: 2001-2004
  • Konstruktion: Schrägseilbrücke
  • Bauweise: Brücke als Stahlkastenüberbau in Taktschiebebauweise
  • Acht-Feld-Brücke mit einer Länge von 2460 m
  • Höchster Pfeiler: 343 m mit Stahlaufbau
  • sieben Stahlbetonpfeiler von ca. 78 m bis 245 m
  • Querschnittsänderung von Einzel- auf Doppelpfeiler, 90 m unter dem Überbau

Architekt: Sir Norman Foster

Anforderungen

  • Herstellung von Betonpfeilern mit glatten Oberflächen und veränderlicher Bauteilgeometrie, mit scharfkantigen Ecken, ohne sichtbare Schalhautstöße innerhalb der einzelnen Betonierabschnitte
  • geringe Anzahl von definierten Ankerstellen
  • Betonierhöhe von ca. 4 m mit einem Frischbetondruck von 100kN/m²
  • hoher französischer Sicherheitsstandard

Kunde

Eiffage TP Neuilly-sur-Marne, Frankreich

Kundennutzen

  • Betonoberfläche mit den erforderlichen Geometrieanpassungen erstellt
  • Einhaltung des geforderten Klettertakts von 3 Tagen
  • Reduzierung der Krankapazität trotz veränderlicher Bauteilgeometrie
  • Einhaltung der strengen französischen Sicherheitsvorschriften
Jean-Pierre Martin | Phillippe Blondeau
Projektleiter | Qualitätssicherung

Bei solchen Bauwerken ist die richtige Wahl des Schalungs- und Klettersystems der Schlüssel zum Erfolg. PERI hat sich als kompetenter Partner erwiesen und mit großer Projekterfahrung und hohem Engagement dazu beigetragen, dass wir innerhalb des Terminplans liegen!

Die Ergebnisse, die wir mit der Selbstkletterschalung ACS erzielen konnten, haben unsere Erwartungen vollständig erfüllt. Unter Beachtung der äußerst komplexen Bauwerksgeometrie konnten wir Betonoberflächen von höchster Güte herstellen.

PERI Lösung

  • speziell gefertigte Stahlsonderschalung mit nur einem Anker im Beton und einem weiteren Anker über dem Beton
  • nur eine Ankerlage in den einzelnen Betonierabschnitten, 2. Lage oberhalb der Betonierfuge
  • ACS Selbstkletterschalung für die Außenseiten der Pfeiler mit insgesamt 196 ACS-R Konsolen
  • angepasste Schalungselemente für jeden Takt mit speziellen Ausgleichs- und Passelementen sowie teleskopierbaren Stahlriegeln
  • Schulungswand mit ACS R zur Vorbereitung der Klettermannschaften
  • Sonderkonstruktion zur Erstellung der Fertigteile für das Dach der Mautstelle